Veganes Label für Wurst – Kennzeichnung wird zum Zugenbrecher

Vegane Label bzw. Kennzeichnung für Wurst waren bislang schnell zu lesen und einfach zu verstehen. Ein „Dank“ an die Deutsche Lebensmittelbuchkommission (abgekürzt DLMBKdie gibt es tatsächlich), die nun beschlossen hat, dass ein anderes veganes Label für Wurst her muss. Adé Sojahacksteak, tschüss Tofu-Salami, ihr dürft nicht mehr in den Regalen liegen.

Was liegt denn dann im Regal? Beispiele für die Kennzeichnung veganer / vegetarischer Wurst

  • Vegane Tofu-Wurst nach Salami-Art -> ersetzt die Tofu-Salami
  • Vegetarisches Schnitzel aus Milcheiweiß -> ersetzt das simple vegetarische Schnitzel

Die Vegane Currywurst gibt es weiterhin. Filet, Schinken oder Steak als vegetarische oder vegane Variante gibt es künftig nur noch, wenn das pflanzliche Produkt so aussieht wie das tierische Gegenstück und eine Textur bzw. beim Essen ein sensorisches Gefühl im Mund ähnlich der tierischen Variante aufweist. Das ist schon befremdlich, denn wir wollen kein „tierisches Pendant“, insofern ist diese Diskussion für uns gefühlt zweckfrei. Genau das soll eine Irreführung durch Bezeichnungen vermeiden.

Quellen für die Kennzeichnung

# Wen es interessier, der kann hier die „Leitsätze für vegane und vegetarische Lebensmittel mit Ähnlichkeit zu Lebensmitteln tierischen Ursprungs“ einsehen: https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Ernaehrung/Lebensmittelbuch/LeitsaetzevegetrarischeveganeLebensmittel.pdf?__blob=publicationFile

# Der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V. – BLL – hat sich in der Person von Frau Dr. Sieglinde Stähle (auch Mitglied in der DLMBK) zu den Leitsätzen geäußert: https://www.bll.de/de/presse/pressemitteilungen/pm-20181221-leitsaetze-fuer-vegane-und-vegetarische-lebensmittel-bringen-herausforderungen-fuer-lebensmittelhersteller.

Wer bzw was ist der BLL? Es ist der Spitzenverband der deutschen Lebensmittelwirtschaft mit ungefähr 500 Verbänden und Unternehmen der Lebensmittelkette sowie Einzelmitgliedern, gemäß deren eigener Aussage auf der Website https://www.bll.de/de/presse/pressemitteilungen/pm-20181221-leitsaetze-fuer-vegane-und-vegetarische-lebensmittel-bringen-herausforderungen-fuer-lebensmittelhersteller

# Infos zu „Was ist die Deutsche Lebensmittelbuch-Kommission“ findet man hier: http://www.deutsche-lebensmittelbuch-kommission.de/

Diese Leitsätze ändern übrigens nichts an den Anforderungen an die Zusammensetzung veganer oder vegetarischer Lebensmittel. Die Definition hierzu wurde im April 2016 bei der damaligen Verbraucherschutzkonferenz in einem Beschluss so gefasst.

Wie ist Eure Meinung zu dieser Begriffsdiskussion? Ändert sich dadurch etwas für Euch? Denkt Ihr, es bringt „uns Verbrauchern“ etwas? Oder können wir das unter zweckfreier Bürokratie verbuchen?

 

 

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